{"id":1047,"date":"2022-06-21T13:29:57","date_gmt":"2022-06-21T13:29:57","guid":{"rendered":"https:\/\/familie-wohler.de\/?p=1047"},"modified":"2022-06-21T13:29:57","modified_gmt":"2022-06-21T13:29:57","slug":"recherche-nach-dem-contract-vertrag-von-05-03-1766-im-geheimes-staatsarchiv-preussischer-kulturbesitz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/familie-wohler.de\/index.php\/2022\/06\/21\/recherche-nach-dem-contract-vertrag-von-05-03-1766-im-geheimes-staatsarchiv-preussischer-kulturbesitz\/","title":{"rendered":"Recherche nach dem Contract (Vertrag) von 05.03.1766 im Geheimes Staatsarchiv Preu\u00dfischer Kulturbesitz"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Mein Urahn, Christian Wohler, kaufte am 19.07.1792 von Antonius von Plutowsky im S\u00fcden des Kreises B\u00fctow, Provinz Pommern, beim Dorf Klonschen den \u201eHopfenkrug\u201c. \u00a0Das Kaufgeld betrug 500 Gulden gem\u00e4\u00df einem Contract (Vertrag) vom 05.03.1766 mit dem k\u00f6niglichen Comit\u00e9 (\u201eComit\u00e9: Auftrag an jemanden, stellvertretend f\u00fcr den Auftraggeber bestimmte Gesch\u00e4fte abzuwickeln.\u201c).<\/p>\n\n\n\n<p>Der Name \u201eHopfenkrug\u201c ist abgeleitet von einem ehemaligen Besitzer Michael Hoppen \u2192 um 1737 als \u201eHoppen Kruges\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis 1807 war beim Erwerb von Adelsg\u00fcter in K\u00f6nigreich Preu\u00dfen durch B\u00fcrgerliche ein k\u00f6niglicher Konsens (Genehmigung) erforderlich. Da der Grund und Boden \u201eK\u00f6nigsland\u201c war, konnte man den Gutshof nicht einfach kaufen bzw. verkaufen, sondern musste das Vorkaufsrecht\u00a0 des K\u00f6nigs (Staat) ber\u00fccksichtigen. Heute wie damals konnte die Gemeinde, die Stadt, der Staat oder eben der K\u00f6nig sein Vorkaufsrecht wahrnehmen. Mit der Urkunde wird bezeugt, dass der K\u00f6nig auf sein Vorkaufsrecht verzichtet und das mein Urahn, Christian Wohler, das Grundst\u00fcck\u00a0 rechtskr\u00e4ftig gekauft hat. Das Dokument (Contract) ist ein sehr wichtiger Grundstein unserer Familiengeschichte.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe umfangreiche Recherchen in verschiedenen Archiven durchf\u00fchren lassen, u.a. in den Staatsarchiven in Koszalin und Stettin in Polen. In Polen sind die Archive der Kreise Lauenburg und B\u00fctow (Pommern) vorhanden, aber keine Dokumente von Grundb\u00fcchern und deren Eintr\u00e4ge. In den Rechercheantworten wurde darauf hingewiesen, dass im Geheimen Staatsarchiv Preu\u00dfischer Kulturbesitz die Dokumente lagern k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Recherchen 2014, 2016 und 2018 im Geheimen Staatsarchiv Preu\u00dfischer Kulturbesitz wurde mir die Information gegeben, dass Dokumente von Grundb\u00fcchern und deren Eintr\u00e4ge vorliegen. Die Wahrscheinlichkeit dieses Dokument zu finden, war zu diesem Zeitpunkt sehr gro\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 28.01.2018 beantragte ich eine pers\u00f6nliche Akteneinsicht f\u00fcr folgende Akten aus der \u00dcberlieferung GStA PK, 1. HA GR, Rep. 30 Pommern (zeitlicher Umfang: 1406 bis 1845):<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"1\"><li>Lauenburg und B\u00fctow, G\u00fctersachen: Verkauf, Verpf\u00e4ndung, o. D. (Signatur: GStA PK, 1. HA GR, Rep. 30 Pommern, Nr.: 379a)<\/li><li>Lauenburg und B\u00fctow, 1658 bis 1770, 1731 bis 1766 (Signaturen: GStA PK, 1. HA GR, Rep.30 Pommern, Nr.: 249 Paket 1658 bis 1770 Spezialia, Paket 1731 bis 1766).<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>In Vorbereitung des Termins habe ich mit meinem Verwandten, Herrn\u00a0 Klaus-Dieter Schulz nochmal R\u00fccksprache, zum Thema und zur m\u00f6glichen Ansicht des Dokuments, gehalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Akteneinsicht erfolge am 19.02.2018 im Geheimen Staatsarchiv Preu\u00dfischer Kulturbesitz. Die Schwierigkeiten ergaben sich, in der Schrift der alten Dokumente. \u00a0Ich musste mich erst \u201ereinlesen\u201c, um diese dann zu bewerten. Vor allem in den Akten der Kreise Lauenburg und B\u00fctow, G\u00fctersachen: Verkauf, Verpf\u00e4ndung habe ich viele Dokumente zu einzelnen G\u00fctern gefunden. Trotz intensiver Suche habe ich jedoch keine \u00a0Dokumente zum Hopfenkrug bzw. zum Contract vom 05.03.1766 mit dem k\u00f6niglichen Comit\u00e9 gefunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich werde nicht aufgeben und eine nochmalige Akteneinsicht beantragen. Im Vorfeld werde ich ein Vergleichsdokument oder \u00e4hnliches Dokument im Geheimen Staatsarchiv Preu\u00dfischer Kulturbesitz als Faksimile suchen lassen und mir zu senden lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem muss der zeitlichen Umfang \u201eLauenburg und B\u00fctow, G\u00fctersachen: Verkauf, Verpf\u00e4ndung, o. D.\u201c erweitert werden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Alt:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1406 bis 1845<\/li><li>Neu:&nbsp;&nbsp; 1406 bis 1945 &nbsp;<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Urahn, Christian Wohler, kaufte am 19.07.1792 von Antonius von Plutowsky im S\u00fcden des Kreises B\u00fctow, Provinz Pommern, beim Dorf Klonschen den \u201eHopfenkrug\u201c. \u00a0Das Kaufgeld betrug 500 Gulden gem\u00e4\u00df einem Contract (Vertrag) vom 05.03.1766 mit dem k\u00f6niglichen Comit\u00e9 (\u201eComit\u00e9: Auftrag an jemanden, stellvertretend f\u00fcr den Auftraggeber bestimmte Gesch\u00e4fte abzuwickeln.\u201c). Der Name \u201eHopfenkrug\u201c ist abgeleitet von einem ehemaligen Besitzer Michael Hoppen \u2192 um 1737 als \u201eHoppen Kruges\u201c. Bis 1807 war beim Erwerb von Adelsg\u00fcter in K\u00f6nigreich Preu\u00dfen durch B\u00fcrgerliche ein k\u00f6niglicher Konsens (Genehmigung) erforderlich. Da der Grund und Boden \u201eK\u00f6nigsland\u201c war, konnte man den Gutshof nicht einfach kaufen bzw. verkaufen, sondern musste das Vorkaufsrecht\u00a0 des K\u00f6nigs (Staat) ber\u00fccksichtigen. Heute wie damals konnte die Gemeinde, die Stadt, der Staat oder eben der K\u00f6nig sein Vorkaufsrecht wahrnehmen. Mit der Urkunde wird bezeugt, dass der K\u00f6nig auf sein Vorkaufsrecht verzichtet und das mein Urahn, Christian Wohler, das Grundst\u00fcck\u00a0 rechtskr\u00e4ftig gekauft hat. Das Dokument (Contract) ist ein sehr wichtiger Grundstein unserer Familiengeschichte. Ich habe umfangreiche Recherchen in verschiedenen Archiven durchf\u00fchren lassen, u.a. in den Staatsarchiven in Koszalin und Stettin in Polen. In Polen sind die Archive der Kreise Lauenburg und B\u00fctow (Pommern) vorhanden, aber keine Dokumente von Grundb\u00fcchern und deren Eintr\u00e4ge. In den Rechercheantworten wurde darauf hingewiesen, dass im Geheimen Staatsarchiv Preu\u00dfischer Kulturbesitz die Dokumente lagern k\u00f6nnten. Nach Recherchen 2014, 2016 und 2018 im Geheimen Staatsarchiv Preu\u00dfischer Kulturbesitz wurde mir die Information gegeben, dass Dokumente von Grundb\u00fcchern und deren Eintr\u00e4ge vorliegen. Die Wahrscheinlichkeit dieses Dokument zu finden, war zu diesem Zeitpunkt sehr gro\u00df. Am 28.01.2018 beantragte ich eine pers\u00f6nliche Akteneinsicht f\u00fcr folgende Akten aus der \u00dcberlieferung GStA PK, 1. HA GR, Rep. 30 Pommern (zeitlicher Umfang: 1406 bis 1845): Lauenburg und B\u00fctow, G\u00fctersachen: Verkauf, Verpf\u00e4ndung, o. D. (Signatur: GStA PK, 1. HA GR, Rep. 30 Pommern, Nr.: 379a) Lauenburg und B\u00fctow, 1658 bis 1770, 1731 bis 1766 (Signaturen: GStA PK, 1. HA GR, Rep.30 Pommern, Nr.: 249 Paket 1658 bis 1770 Spezialia, Paket 1731 bis 1766). In Vorbereitung des Termins habe ich mit meinem Verwandten, Herrn\u00a0 Klaus-Dieter Schulz nochmal R\u00fccksprache, zum Thema und zur m\u00f6glichen Ansicht des Dokuments, gehalten. Die Akteneinsicht erfolge am 19.02.2018 im Geheimen Staatsarchiv Preu\u00dfischer Kulturbesitz. Die Schwierigkeiten ergaben sich, in der Schrift der alten Dokumente. \u00a0Ich musste mich erst \u201ereinlesen\u201c, um diese dann zu bewerten. Vor allem in den Akten der Kreise Lauenburg und B\u00fctow, G\u00fctersachen: Verkauf, Verpf\u00e4ndung habe ich viele Dokumente zu einzelnen G\u00fctern gefunden. Trotz intensiver Suche habe ich jedoch keine \u00a0Dokumente zum Hopfenkrug bzw. zum Contract vom 05.03.1766 mit dem k\u00f6niglichen Comit\u00e9 gefunden. 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